Vertrauter Tagesablauf
Welche Zeiten, Rituale und Beschäftigungen sind wichtig? Erzählen Sie uns, was Ihrem Angehörigen vertraut ist und was im Alltag gut funktioniert.
Pflege und Betreuung
Wir begleiten Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Alltag. Gemeinsam besprechen wir, welche Unterstützung Sie benötigen.
Bei einer Demenzerkrankung können ganz unterschiedliche Aufgaben schwierig werden. Für die Planung zählt deshalb Ihre konkrete Situation: Welche Tätigkeiten gelingen noch selbstständig, wo ist Begleitung hilfreich und welche Aufgaben übernehmen bisher Angehörige?
Beschreiben Sie uns beispielsweise, ob Hilfe beim Waschen oder Anziehen, bei Mahlzeiten oder bei der Gestaltung des Tages gebraucht wird. Gemeinsam klären wir, welche Unterstützung wir übernehmen können und welche Besuchszeiten dafür infrage kommen.
Wenn körperbezogene Pflege benötigt wird, finden Sie Beispiele auf unserer Seite zur Grundpflege. Ärztlich verordnete Maßnahmen besprechen wir als Behandlungspflege gesondert.
Welche Zeiten, Rituale und Beschäftigungen sind wichtig? Erzählen Sie uns, was Ihrem Angehörigen vertraut ist und was im Alltag gut funktioniert.
Welche Sprache wird gesprochen? Wie äußert die Person Wünsche oder Unwohlsein? Auch Hör- und Sehhilfen sowie Situationen, die verunsichern, sind für das Kennenlernen wichtig.
Welche Aufgaben tragen Sie selbst, und wann brauchen Sie Entlastung? Wir besprechen den gewünschten Umfang, die möglichen Termine und die Abstimmung mit den beteiligten Personen.
Ja. Sie können uns zunächst die Situation schildern. Die Wünsche des betroffenen Menschen und die Frage, wer an Entscheidungen beteiligt ist, gehören zur weiteren Abstimmung. Für den ersten Kontakt reichen Pflegeort, gewünschte Unterstützung und eine Rückrufnummer.
Fragen Sie uns nach den gewünschten Tagen und Zeiten. Wir prüfen die verfügbaren Kapazitäten. Wenn eine private Pflegeperson vorübergehend ausfällt, kann Verhinderungspflege infrage kommen; die Voraussetzungen und das verbleibende Budget sind individuell zu klären.
Eine Demenzdiagnose allein legt weder den Pflegegrad noch die Kostenübernahme fest. Entscheidend sind der festgestellte Unterstützungsbedarf und die vereinbarten Leistungen. Besprechen Sie Ihre Ansprüche mit der Pflegekasse; den Umfang und die Kosten unserer Unterstützung klären wir vor Beginn mit Ihnen.
Wir besprechen Ihre Situation, die benötigte Unterstützung und einen möglichen Beginn. Nennen Sie dabei auch vorhandene Hilfsmittel und bereits beteiligte Dienste. So planen wir den Pflegebeginn.
Weiterführende Informationen für Angehörige: gesund.bund.de: Pflege von Menschen mit Demenz.
Der nächste Schritt
Beschreiben Sie uns, wobei Sie Unterstützung brauchen. Sie müssen noch nicht wissen, welche Pflege Sie benötigen.